Kryotherapie (Cryo) bei Schmerzen

Kryotherapie (Cryo) bei Rückenschmerzen, Arthrose und Rheuma

Kälte dämpft die Weiterleitung von Schmerzsignalen und wirkt entzündungshemmend – ohne Medikamente. Für viele Menschen mit chronischen Beschwerden ist das der Einstieg in die Ganzkörperkälte.

Warum Kälte den Schmerz dämpft

Die extreme Trockenkälte senkt die Hauttemperatur binnen Sekunden. Schmerzrezeptoren senden dadurch weniger Signale, gleichzeitig werden entzündungsfördernde Botenstoffe gebremst. Viele beschreiben unmittelbar nach der Anwendung ein leichteres, beweglicheres Körpergefühl, das je nach Ausgangslage Stunden bis Tage anhält.

Typische Anlässe

Rückenschmerzen und Verspannungen nach langen Arbeitstagen, Arthrose in Knie oder Hüfte, rheumatische Beschwerden, Fibromyalgie, Reizzustände nach Überlastung. In vielen Fällen wird die Kälte begleitend zu Physiotherapie eingesetzt.

Grenzen und Sicherheit

Die Kryotherapie (Cryo) ersetzt keine ärztliche Behandlung. Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, unbehandeltem Bluthochdruck, Kälteallergie, Schwangerschaft und weiteren Vorerkrankungen ist die Anwendung nicht geeignet – bitte vorab ärztlich abklären.

  • Schmerzdämpfung ohne Medikamente
  • Entzündungshemmender Impuls im ganzen Körper
  • Mehr Beweglichkeit im Alltag
  • Ergänzung zu Physiotherapie
  • Als Serie über mehrere Wochen planbar

Häufige Fragen

Wie viele Anwendungen sind bei chronischen Beschwerden sinnvoll?

Üblich ist eine Serie von 10 bis 20 Anwendungen mit zwei bis drei Terminen pro Woche, danach Erhaltungstermine.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Die Anwendung ist eine Selbstzahlerleistung. Einzelne private Kassen erstatten anteilig – bitte vorab dort erfragen.

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